Lautsprecherbau

Vorwort


Ich baue Lautsprechergehäuse. Extra hierfür habe ich die Zeitschrift "Hobby Hifi" aboniert, ab und zu kaufe ich mir auch die Zeitschrift "Klang+Ton", deren Inhalt sich ebenfalls mit dem Bau von Lautsprechergehäusen beschäftigt.

Die Entwicklung von Lautsprechergehäusen sowie Frequenzweichen maße ich mir selbst schon seit geraumer Zeit nicht mehr an. Wer glaubt, mit einem  einfachen Boxenbauprogramm könne er auch nur halbwegs vernünftige Ergebnisse erzielen, der irrt:
denn wenn man sich eingehender mit der Materie beschäftig, stellt man schnell fest, daß man, um gute Ergebnisse bei der Entwicklung von Gehäuse und Frequenzweiche zu erzielen, nicht nur über ein enormes Verständnis in der Physik und Mathematik verfügen muß, sondern auch über eine technische Ausrüstung, die einen fünfstelligen Geldbetrag schnell mit Leichtigkeit erreicht.

Aus diesen Gründen rate ich allen, die vor haben, selbst Lautsprechergehäuse und Frequenzweichen zu bauen, dies an Hand von Vorlagen in Form von Bauplänen zu tun. Wenn Sie diese Seite über eine Suchmaschine gefunden haben, weil Sie dachten, in nächster Zeit selbst Lautsprecher bauen zu können, sollten Sie sich vorher zumindest einmal eine der oben genannten Zeitschriften kaufen.

Das zum Einsatz kommende Werkzeug ist von entscheidender Bestimmung über die Qualität des Produkts, das hergestellt werden soll. Es ist nicht möglich, gutes Werkzeug billig zu produzieren, weshalb gutes Werkzeug gutes Geld kostet. Leider ist es aber auch nicht so, dass das Teuerste zwingendermassen das Beste ist, was die ganze Sache an sich zusätzlich kompliziert macht. Kaufen Sie deshalb Ihr Werkzeug nicht im Baumarkt sondern in einem Werkzeugfachhandel und greifen Sie dort auf Markenqualität bekannter Hersteller zurück.

Bei Holzarbeiten kommen Werkzeugmaschinen mit schnell rotierenden, scharfen Schneiden zu Einsatz. Achten Sie deshalb auf grösstmögliche Sicherheit bei allen Arbeiten und verwenden Sie ausserdem IMMER einen Gehörschutz.


Bei den unten aufgeführten Projekten finden sich auch solche, die mit oben gemachten Aussagen im Widerspruch stehen. Des Rätsels Lösung: auch ich habe alle Fehler, die man machen kann, gemacht. Es ist überhaupt nicht schlimm, wenn man Fehler macht; jedoch sollte man diese bei Zeiten als solche erkennen und beim nächsten mal vermeiden.

Höhren Sie sich mit Lautsprechern von MMM Productions die Platte 'CONCEPT 1' des Herstellers 'Richie Hawtin' an.


Sämtliche Lautsprechergehäuse sind in sämtlichen Farbtönen (Acryl-Lackierung mit dreischichtig aufgebautem Lack: Füller, Basislack, Klarlack; anschließend wird der Lautprecher auf Hochglanz poliert) erhältlich.

Hier ein Auszug möglicher Oberflächen:





Ebenholz
Palisander
MDF-Seidenmatt:
TEAK-Holz Öl, kostenlos
Resedagrünhammer-
schlageffekt






Perlmutteffekt

Hochglanz-Purpur
Silbergraumetallic
Perlmutteffekt
Hochglanz-Schwarz


Projekte

1. MMM Subwoofer RAVELAND AXX-1212 (Eigenentwicklung)

Ein geschlossener Subwoofer in passiver Ausführung der Weiche, gebaut unter dem Hauptkriterium billig, da für einen Studenten. Zum Einsatz kam ein 12" - Chassis aus dem CONRAD-Katalog der Alu-Cone-Serie. Später wurde dieses durch das AXX-1212 des Herstellers RAVELAND ersetzt.


Innenansicht


Rückseite
AXX-1212

Frontansicht


2. MMM Studiomonitor Referenz Eins (Eigenentwicklung)

Studiomonitor als 2-Wege System. Tiefmitteltöner: 13er VISATON AL 13o, Hochtöner: AUDAX TM o25 F1.

Als Grundlage diente der Bauvorschlag der Box BETON 1 aus der Zeitschrift Hobby Hifi. Dort werden diese Schallwandler in einer Standbox (Bassreflex) aus Beton mit 18 Litern Innenvolumen eingesetzt. Beeindruckt hat mich von Anfang an der Lineare Freqzenzgang des Tief- sowie Hochtöners und beim Hochtöner noch ganz nebenbei der als günstig zu bezeichnende Preis von 5o,- DM. Beide Chassis harmonieren hervorragend miteinander, die Frequenzweichenschaltung wurde von der BETON 1 unverändert übernommen.

Das Volumen musste allerdings auf acht Liter schrumpfen, da es keine ventilierte Standbox sondern ein geschlossener Studiomonitor werden sollte. Deshalb machten wir uns schon im Vorfeld auf eine eher dürftige Basswiedergabe gefasst, aber das war ja eigentlich auch die Aufgabe des Subwoofers.

Umso überraschter waren wir, als wir die Boxen nach erfolgreichem Zusammenbau zum ersten Mal hörten: unglaublich, was manche 13er Tiefmitteltöner an Bass zu bieten haben und das aus nur 8 Litern Gehäusevolumen! Dies ist vor allem dem beeindrucken
den X-Max des AL1 von sechs Millimetern zu verdanken.


Innenansicht


Front schräg


Frontansicht


3. MMM Subwoofer KICKER S12L7.2 (Eigenentwicklung)

Geschlossener Doppelschwingspulen-Subwoofer, als Unterstützung für meine Studio-Monitore. Betrieben wird dieser quadratische 12"-Tieftöner an einer CREST AUDIO FA9o1-Endstufe, die dafür im Brückenbetrieb arbeitet.

Dieses Gespann ist in der Lage, eine Tiefbassgewalt zu entwickeln, die zu beschreiben es mir unmöglich ist und der Gedanke daran es mir eiskalt den Rücken herunterlaufen lässt. Ich habe sehr großen Respekt vor diesem "Ding", von dem man glauben könnte, es käme geradewegs aus der Hölle. Mit 'Richie Hawtin's' diabolischer 'CONCEPT 1' hat dieser Luftmassenbeweger ein gefundenes Fressen bekommen.


Innenansicht


Rückseite schräg


fertig lackiert
(schwarz hochglanz)

4. PICO-LINO (Bauvorschlag aus HobbyHifi Ausgabe o4-2oo1)

Ich hielt nie besonders viel von Breitbandlautsprechern, da ich einen einzelnen Lautsprecher mit der Übertragung von Schall im Bereich von 2o Hertz bis 2o.ooo Hertz für überfordert hielt. Um meinen Glauben zu untermauern oder auch zu revidieren, entschloß ich mich, die PICO-LINO nachzubauen.

Ich konnte es kaum glauben, als ich die winzigen Breitbänder zum ersten mal in Aktion erleben durfte und wie jeder, der sie sich bei mir anhöhrte, suchte auch ich vergeblich nach einem irgendwo im Raum versteckten Subwoofer. Das ganze erledigen die winzigen VIFA-Breitbänder mit einem lineraren Hub von gerade mal o,5 Millimetern!
Der Aufbau ist auf Grund der vielen Gehrungsschnitte relativ kompliziert; zweimal habe ich die PICO-LINO gebaut, das muß reichen.


Innenansicht

Bild

Verlauft des TML-Kanals

Innenansicht

Frequenzweiche

Frontansicht

5. CT 197 (Bauvorschlag aus Klang+Ton Ausgabe o5-2oo2)

Einen schlanken, hohen, eleganten Lautsprecher für mein Wohnzimmer zu bauen, schwebte mir schon lange vor. Außerdem hatte ich immer Angst um meine PICO-LINO's, wenn meine Frau im Wohnzimmer in einer Lautsärke Musik hörte, daß ich es im oberen Stockwerk ohne Probleme hören konnte.

Dieses Mal wurde ich in der Zeitschrift "KLANG+TON" fündig: der CT 197 entsprach ganz genau meinen Vorstellungen: eine Transmissionline mit symmetrischer Lautsprecheranordnung a la d'Appolito und Tiefmitteltönern mit Phaseplug und Hochtönern, beide aus einer Hand, nämlich von MIVOC.

Der Bass ist verblüffend und reicht trotz der beiden 13 cm Tiefmitteltöner tief hinab, extrem hohen Lautstärken sind sie aber im Bassbereich nicht gewachsen. Dies tut der Freude jedoch keinen Abbruch, denn in den wenigsten Fällen werden vom Endanwender solch hohe Lautstärken gefordert. Wem das noch nicht reicht, der kann das ganze in Sachen Tiefbass immer noch durch einen den CT 197 vorgeschalteten Hochpassfilter und Subwoofer (z.B. MMM Subwoofer KICKER S12L7.2 oder Zebulon) auf die Spitze treiben.

Die Frequenzweichenkammer ist komplett mit feinstem Quarzsand gefüllt, um einen sicheren Stand zu gewährleisten, da der Schwerpunkt der Lautsprecherbox enorm herabgesetzt wird. Ferner profitiert der gesamte Klang der Lautsprecher von der dadurch hinzugewonnenen Masse.


Innenansicht


Frequenzweiche


Frontansicht



6. CC 45 - Mini-Aktiv-Subwoofer (Bauvorschlag aus HobbyHifi Ausgabe o5-2oo4)

Ein besonders kleiner Aktiv-Subwoofer ist der Bauvorschlag CC45 aus der HobbyHifi o5-2oo4. Mit gerade mal 275 mm Kantenlänge ist der CC45 der bisher kleinste Subwoofer in meiner Sammlung.

Verwendete Komponenten:

1 x MIVOC 8" - Subwoofer XAW 21o HE
1 x MIVOC Aktivmodul AM 8o mit eingebauter stufenlos regelbarer Frequenzweiche
1 x INTERTECHNIK Elko rau 56o µF
1 x INTERTECHNIK Elko glatt 1oo µF
1 x INTERTECHNIK Folienkondensator MKP 22 µF

Die Bauart ist ein geschlossenes Gehäuse mit Hochpassfilterung. Die Komponenten von MIVOC machen - trotz des günstigen Preises - einen durchaus soliden Eindruck. Besonders gut gefällt beim XAW 21o HE der aus massivem Aluminium gefräste Ring, welcher die Wabenmembran umgibt. Auch der große segmentierte Magnet mit mehreren Polkernbohrungen weiß sich mit seiner verchromten Oberfläche in Szene zu setzen.

Getestet habe ich den Subwoofer bisher in Kombination mit den CT197 (Einstellung am Aktivmodul MIVOC AM 8o: Fasenschalter auf 18o°, Trennfrequenz ca. 5o Hertz):

die ohnehin schon bassstarken Säulenlautsprecher gewinnen durch den CC45 vor allem am Tiefsttonfundament. Der CC45 ist sicherlich nicht der ideale Tieftonpartner für die CT197, denen würde ein ausgewachsener 12"-Treiber schon besser zur Seite stehen. Aber das muß der kleine CC45 auch gar nicht sein! Vielmehr findet er in Lautsprechern der Dimension eines VIFA 1o BGS 119 (PICO-LINO) seine idealen Begleiter. Ein Test mit den PICO-LINO's wird folgen.


Aufbau


Fertig lasiert







MIVOC XAW 21o HE


Hochpasskondensatoren


Fertig



7. Zebulon - Aktiv-Subwoofer (Bauvorschlag aus HobbyHifi Ausgabe o6-2oo1)

Vor allem die Tatsache, daß es sich hierbei um einen aktiven Subwoofer mit äußerst preiswerten Komponenten handelt, verleiteten mich zum Bau dieses Subwoofers. Er wird - mit durchschlagendem Erfolg - im Schlafzimmer als Bassunterstützung für die Fernsehlautsprecher eingesetzt. Ich habe den ZEBULON insgesamt dreimal gebaut, zweimal mit naturbelassenem MDF und einmal in komplett schwarz durchgefärbten MDF. Die Gehäuse habe ich jeweils mit Wachs eingestrichen, was das Holz nachdunkelt und die Poren an den Schnittkanten verschließt und so vor Schmutz und Staub schützt. Alternativ kann man dem naturbelassenen MDF auch mit ganz normalen Holzlasuren, wie es sie in Baumärkten in vielen verschiedenen Farbtönen (z.B. 'nußbaum', 'ebenholz', 'maulbeerblatt', ...) gibt, eine gefälligeren Farbton verleihen. Dies hat den Vorteil, daß es wesentlich einfacher zu verarbeiten ist, als die Box zu lackieren; die Lasur wird einfach mit einem weichen Pinsel aufgetragen.


MDF seidenmatt


MDF schwarz
Front

Aktivmodul
MIVOC AM12o


8. MMM Endstufe (Eigenentwicklung: Elektronik Josef M., Gehäuse & Design Makus M.)

Die Endstufe wurde von mir früher als Antrieb für meine Studiomonitore verwendet (damals noch im alten Holzgehäuse), jetzt versorgt Sie meine PICO-LINO, die ich als PC-Monitore verwende, mit Strom.

Ziel war es, dem Innenleben in einem normgerechten 19"-Gehäuse mit maximal zwei Höheneinheiten ein neues zu Hause zu geben.

Bei der Anordnung der Bedienelemente auf der Frontplatte legte ich allergrößten Wert auf eine optimale Ergonomie und Bedinebarkeit. So rückten die beiden Ein-/Ausschalter in der Mitte direkt nebeneinander, um sie mit einem Finger gleichzeitig betätigen zu können. Alle Sicherungen fanden ebenfalls auf der Frontplatte einen neuen Platz, was das Auswechseln einer defekten Sicherung wesentlich erleichtert, besonders, wenn die Endstufe zusammen mit anderen 19"-Geräten in einem fest montierten Studio-Rack eingebaut ist.

Die Endstufe leistet 55 Watt an 8 OHM und 75 Watt an 4 OHM. Die beiden Kanäle sind vollkommen unabhängig voneinander aufgebaut, jedes Netzteil verfügt über einen üppig dimensionierten Ringkerntrafo und insgesamt 22.ooo µF Siebkapazität. Die Verstärkerplatine ist ein Bausatz aus dem CONRAD-Katalog.


Rückseite


Vorderseite


Draufsicht



9. MMM Lautsprechersockel für PICO-LINO (Eigenentwicklung)

Das Innere der Sockel ist in zwei Kammern unterteilt, wobei das untere Drittel mit Quarzsand gefüllt ist, um einen 'Stehaufmännchen-Effekt' zu erreichen, was ein Umfallen fast unmöglich macht. Ferner kommt die Masse der klanglichen Qualität der Lautsprecher zu Gute. Der Fuß ist breiter, was den Effekt noch verstärkt. Die PICO-LINO's werden mittels Holzdübeln auf den Sockeln fixiert.

Die Holzschutz-Lasur ist von 'XYLADECOR', Farbton 'Ebenholz' und o,75 Liter kosten 14,48 ¤. Bei Bedarf kann der Anstrich mehrmals erfolgen, bis die gewünschte Farbtiefe erreicht ist. In meinem Fall war dies nach zweimaligem Auftragen der Lasur erreicht.


Bild 1


Bild 2


Bild 3



1o. Zebulon CC35 Satellit, Ausführung 2-Wege (Bauvorschlag aus HobbyHifi Ausgabe o5-2oo3)

Ein kleiner universell einsetzbarer Satellitenlautsprecher mit eingebetteter 12 dB Hochpassweiche, bestückt mit bewährten MIVOC-Lautsprecherchassis. Ich habe den Bauplan leicht verändert, indem ich die 12 mm MDF-Platten durch solche mit 16 mm ersetzte. Außerdem modifizierte ich bei dieser Gelegenheit die Anordnung der Schnittkanten im Frontbereich, so daß sich insgesamt ein harmonischeres Bild bei einer Betrachtung von vorne ergibt.

Für einen sauberen Aufbau der Frequenzweichen habe ich Leiterplatten (1o cm x 16 cm) bei der Firma 'Jodlbauer' in Regensburg gekauft.

Die Lautsprecher sind dank des 12 dB Hochpassfilters sehr pegelfest, haben jedoch einen im Vergleich zu den PICO-LINO etwas geringeren Wirkungsgrad. Ohne Subwoofer ist der CC35 Satellit nicht zu empfehlen. Der CC45 erscheint als idealer Partner für ein kleines Lautsprechersystem, das dann schrittweise zu einem 5.1-System erweitert werden kann. Hierfür fehlen noch drei weitere Satelliten, die, um weiter Kosten zu reduzieren, als die Breitbandversion gebaut werden können.

Fazit: ein kleiner, aber feiner Lautsprecher mit universellen Einsatzmöglichkeiten und idealen Möglichkeiten zur schrittweisen Erweiterung zu einem 5.1-System.


Zusammenbau
der Gehäuse


Ausfräsen für die
Anschlußterminals


Kanten
gerundet


Frequenzweiche
mit 12 dB Hochpass

Innenaufbau

Fertig


11. CC52 TML W3 Alu, Transmissionline Breitbandlautsprecher (Bauvorschlag aus HobbyHifi Ausgabe o2-2oo5)

Das Gehäuse ist relativ einfach zu bauen, weil die Transmissionline über den gesamten Weg des Schalls hinweg den gleichen Querschnitt beibehält, woraus folgt, dass keinerlei Gehrungsschnitte erforderlich sind. Einzig allein die Tatsache, dass zum Bau MDF-Platten mit nur 1o mm Stärke zum Einsatz kommen, trügt das Gesamtbild ein wenig. Wenigstens die wichtige Frontplatte habe ich mit schwarz durchgefärbten MDF in 19 mm Stärke gebaut. Dass man das schwarz durchgefärbte MDF nach der Lackierung nicht mehr wahrnehmen kann, leuchtet auch einem Idioten ein, weswegen ich es hier extra erwähne (aussen hui, innen hui, siehe Fotos).

Auch der Sperrkreis ist einfach ausgefallen, er besteht nur aus einem Widerstand, einem Kondensator und einer Spule, die zusammengeschaltet in Reihe in die Plus-Leitung des Chassis geschliffen werden. Die Bauteile sind so klein, dass sie durch Heisskleber zusammengehalten auf das Lautsprecheranschlussterminal passen.

Der Klang der Lautsprecher ist im Hochtonbereich sehr brilliant und im Mitteltonbereich wunderbar plastisch, im Tieftonbereich logischerweise nicht so berauschend, aber das müssen diese Boxen auch nicht können und wem es zu wenig ist, der kann natürlich jederzeit einen Subwoofer als Grundtonunterstützung hinzufügen.

Bei diesen Boxen habe ich mich für eine besondere Oberflächenbehandlung entschieden: es handelt sich hierbei um einen speziellen Hochglanzeffektlack (weissmetallic):



Sperrkreis auf
LSA-Terminal

Transmission-
linekanal

Zusammenleimen


Ausfräsung der
Frontplatte

Frontansicht, fertig
geschliffen und gefräst

Rückansicht, fertig
geschliffen und gefräst

Frontansicht,
fertig lackiert

Rückansicht,
fertig lackiert

Ansichtssache,
fertig lackiert


12. Zebulon CC35 Satellit, Ausführung Fullrange (Bauvorschlag aus HobbyHifi Ausgabe o5-2oo3)

Ich habe drei Stück Fullrange-Lautsprecher passend zu den Zebulon-2-Wege-Satelliten gebaut. Abweichend vom Bauplan habe ich 16 mm MDF anstatt nur 1o mm MDF verwendet. Ausserdem habe ich die Anordnung der Schnittkanten hinsichtlich einer gefälligeren Optik von vorne gesehen abgeändert.

Diese Lautprecher sind gedacht als Center- & Rearspeaker. Sie haben eine integrierte 6 dB Hochpassweiche und einen Revisionsschacht auf der Bodenseite, auf welchem die Frequenzweiche fliegend aufgebaut ist. Dies hat den Vorteil, dass im Falle einer kalten Lötstelle oder eines Bauteildefekts der Schaden schnell, einfach und problemlos durch lösen der sechs Torx (TX2o) Schrauben, mittels derer der Boden befestigt wird, behoben werden kann.

Der Breitbandlautsprecher (MIVOC WPN 8o) ist bewusst mittig angebracht, so dass jede der Boxen alle Funktionen übernehmen kann: man kann sie liegend oder stehend aufstellen bzw. -hängen.

Ausserdem verfügen diese Boxen über Polklemmen (natürlich 24 Karat hartvergoldet) anstatt von Lautsprecheranschlussterminals, was der Freude aber keinen Abbruch tut, weil sie rückseitig montiert und somit ausserhalb vom Sichtfeld des gemeinen Höhres liegen.

Als Schrauben für die Befestigung der Lautsprecher kommen Edelstahlschrauben (Antrieb = PH2) zum Einsatz.

Diese drei Fullranger sind die perfekte Ergänzung zu den ZEBULON 2-Wege-Speakern incl. Subwooferunterstützung. Was dabei heraus kommt ist ein vollwertiges und feines Dolby-Surround-System!

Als Oberflächenfinish kommt Firnis (Arbeitsplattenöl / Möbelöl, Hersteller 'PNZ') zum Einsatz, welches sehr schnell einzieht, trocknet und einen seidenmatten Glanz auf den mit Schleifpapier der Körnung 18o geschliffenen MDF-Platten hinterlässt.

Der Klang der Breitbänder ist überraschend brilliant und das obwohl der Hochtöner fehlt.


Frequenzweiche


Polklemmen


Center- & Rearspeaker



13. Passiv-Subwoofer TwinBase 3ooo (Bauvorschlag aus HobbyHifi Ausgabe o2-2oo6)

Hierbei handelt es sich um einen passiven geschlossener Subwoofer mit Hochpasskondensatortechnologie.

Das besondere an diesem Modell ist, dass hier zwei 12 Zoll Basschassis in Impulskompensationsbauweise zum Einsatz kommen.

Dies ist mit den Massen 75o mm x 375 mm x 381 mm der bisher grösste Subwoofer, den ich gebaut habe.

Abwandlungen vom Bauvorschlag:

- Seitenwände und Deckel sind aus 19 mm schwarz durchgefärbtem MDF, wodurch sich eine aufwändige Zweifarblackierung der Box erübrigt
- Front- & Rückwand sind aus 22 mm starkem MDF (anstatt 19 mm MDF), da bei einer Einfrästiefe der Basschassis von 1o mm sonst nur noch 9 mm zum Befestigen übrig bliebe (so verbleiben immerhin 12 mm)
- Boden und Innenverstrebungen sind aus 19 mm Spanplatte anstatt aus MDF
- Die Anschlussterminals sind auf der Bodenplatte untergebracht (für jede Tieftonkammer separat ein Terminal), dadurch kann der Subwoofer in jeder Richtung aufgestellt werden, ohne dass die Anschlussterminals das Gesamtbild des Betrachters trüben; die Kabel haben noch genug Luft, da durch die Gummifüsse ca. 15 mm Abstand von der Box zum Boden vorhanden sind

Finish:
Die gesamte Box wird mit Firnis (Arbeitsplattenöl / Möbelöl, Hersteller 'PNZ') oberflächenbehandelt, wodurch das beige MDF im Farbton etwas dunkler und das schwarze MDF einen richtig satten tiefschwarzen Ton erhält.

Hinweis zum Oberflächenfinish bei lasierten Gehäusen:
Im Laufe der Zeit wird das Gehäuse durch äussere Einflüsse wie z.B. Sonneneinstrahlung heller; deshalb ist es empfehlenswert, das gesamte Gehäuse einmal Jährlich mit Schleifpapier der Körnung 2oo leicht anzuschleifen und erneut zu lasieren.
Im ersten Jahr übernimmt MMM Productions diese Prozedur bei Anlieferung sowie Abholung der Lautsprecherboxen kostenlos. Nutzen Sie in Ihrem eigenen Interesse diesen Service!



Innenleben


Ausfräsung Frontplatte


Anpassen


Verleimen


Anpassen


Verleimen


Bündigfräsen


Kanten abrunden

Lasieren

Endmontage

Anschlußterminals

Fertig


14. Fräszirkel (Eigenentwicklung)

Ich habe mir einen simplen Fräszirkel für meine Oberfräse (BOSCH POF 13oo ACE) gebaut. Angeregt wurde ich durch den Eigenbaufräszirkel von sakly1980@gmx.de, Homepage.

Mit diesem Fräszirkel lassen sich problemlos Kreis von ca. 2o mm bis  3oo mm Ausfräsen.

An Material benötigt man nicht viel:
1 x 1o mm MDF Platte, Masse 2oo mm x 4oo mm
1 x Aluminium Vierkantprofil, Masse 25 mm x 25 mm x 1oo mm
2 x Inbusschrauben M6 x 6o mm
2 x Sprengringe M6
2 x Muttern M6
1 x Nagel 4o mm x 2 mm


Bild 1


Bild 2


Bild 3



15. D'Appolito Transmissionline CT223 (Bauvorschlag aus Klang+Ton Ausgabe o2-2oo6)

Beschreibung folgt, aber ein paar Bilder gibt's schon mal vorab:


TML-Kanal


Fertig geschliffen


Frequenzweiche


Rückansicht

Vorder- & Rückansicht

Vorderansicht

Fertig mit Sockel

Fertig mit Sockel

Fertig mit Sockel









RAM DISK


Workbench 1.3D