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Lautsprecherbau
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Vorwort
Ich baue Lautsprechergehäuse. Extra hierfür habe ich die Zeitschrift
"Hobby Hifi" aboniert, ab und zu kaufe ich mir auch die Zeitschrift
"Klang+Ton", deren Inhalt sich ebenfalls mit dem Bau von
Lautsprechergehäusen beschäftigt.
Die Entwicklung von Lautsprechergehäusen sowie Frequenzweichen
maße ich mir selbst schon seit geraumer Zeit nicht mehr an. Wer
glaubt, mit einem einfachen Boxenbauprogramm könne er auch
nur halbwegs vernünftige Ergebnisse erzielen, der irrt:
denn wenn man sich eingehender mit der Materie beschäftig, stellt
man schnell fest, daß man, um gute Ergebnisse bei der Entwicklung
von Gehäuse und Frequenzweiche zu erzielen, nicht nur über
ein enormes Verständnis in der Physik und Mathematik verfügen
muß, sondern auch über eine technische Ausrüstung, die
einen fünfstelligen Geldbetrag schnell mit Leichtigkeit erreicht.
Aus
diesen Gründen rate ich allen, die vor haben, selbst
Lautsprechergehäuse und Frequenzweichen zu bauen, dies an Hand von
Vorlagen in Form von Bauplänen zu tun. Wenn Sie diese Seite
über eine Suchmaschine gefunden haben, weil Sie dachten, in
nächster Zeit selbst Lautsprecher bauen zu können, sollten
Sie sich vorher zumindest einmal eine der oben genannten Zeitschriften
kaufen.
Das zum Einsatz kommende Werkzeug ist von entscheidender Bestimmung
über die Qualität des Produkts, das hergestellt werden soll.
Es ist nicht möglich, gutes Werkzeug billig zu produzieren,
weshalb gutes Werkzeug gutes Geld kostet. Leider ist es aber auch nicht
so, dass das Teuerste zwingendermassen das Beste ist, was die ganze
Sache an sich zusätzlich kompliziert macht. Kaufen Sie deshalb Ihr
Werkzeug nicht im Baumarkt sondern in einem Werkzeugfachhandel und
greifen Sie dort auf Markenqualität bekannter Hersteller
zurück.
Bei Holzarbeiten kommen Werkzeugmaschinen mit schnell rotierenden,
scharfen Schneiden zu Einsatz. Achten Sie deshalb auf
grösstmögliche Sicherheit bei allen Arbeiten und verwenden
Sie ausserdem IMMER einen Gehörschutz.
Bei den unten aufgeführten Projekten finden sich auch solche, die
mit oben gemachten Aussagen im Widerspruch stehen. Des
Rätsels Lösung: auch ich habe alle Fehler, die man machen
kann, gemacht. Es ist überhaupt nicht schlimm, wenn
man Fehler macht; jedoch sollte man diese bei Zeiten als solche
erkennen und beim nächsten mal vermeiden.
Höhren Sie sich mit Lautsprechern von MMM Productions die Platte 'CONCEPT 1'
des Herstellers 'Richie Hawtin' an.
Sämtliche
Lautsprechergehäuse sind in sämtlichen Farbtönen (Acryl-Lackierung mit dreischichtig
aufgebautem Lack: Füller, Basislack, Klarlack; anschließend
wird der Lautprecher auf Hochglanz poliert) erhältlich.
Hier ein Auszug möglicher Oberflächen:
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Ebenholz
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Palisander
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MDF-Seidenmatt:
TEAK-Holz Öl, kostenlos
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Resedagrünhammer-
schlageffekt
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Hochglanz-Purpur
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Silbergraumetallic
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Perlmutteffekt
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Hochglanz-Schwarz
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Projekte
1.
MMM Subwoofer RAVELAND AXX-1212 (Eigenentwicklung)
Ein geschlossener Subwoofer in
passiver Ausführung der Weiche,
gebaut unter dem Hauptkriterium billig, da für einen Studenten.
Zum Einsatz kam ein 12" - Chassis aus dem CONRAD-Katalog der
Alu-Cone-Serie. Später wurde dieses durch das AXX-1212 des
Herstellers RAVELAND ersetzt.

Innenansicht
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Rückseite
AXX-1212
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Frontansicht
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2.
MMM Studiomonitor Referenz
Eins (Eigenentwicklung)
Studiomonitor als 2-Wege System.
Tiefmitteltöner: 13er VISATON AL 13o, Hochtöner: AUDAX TM o25
F1.
Als Grundlage
diente der Bauvorschlag der Box BETON 1 aus der Zeitschrift Hobby Hifi.
Dort werden diese Schallwandler in einer Standbox (Bassreflex) aus
Beton mit 18 Litern Innenvolumen eingesetzt. Beeindruckt hat mich von
Anfang an der Lineare Freqzenzgang des Tief- sowie Hochtöners und
beim Hochtöner noch ganz nebenbei der als günstig zu
bezeichnende Preis von 5o,- DM. Beide Chassis harmonieren hervorragend
miteinander, die Frequenzweichenschaltung wurde von der BETON 1
unverändert übernommen.
Das Volumen musste allerdings auf acht Liter schrumpfen, da es keine
ventilierte Standbox sondern ein geschlossener Studiomonitor werden
sollte. Deshalb machten wir uns schon im Vorfeld auf eine eher
dürftige Basswiedergabe gefasst, aber das war ja eigentlich auch
die Aufgabe des Subwoofers.
Umso überraschter waren wir, als wir die Boxen nach erfolgreichem
Zusammenbau zum ersten Mal hörten: unglaublich, was manche 13er
Tiefmitteltöner an Bass zu bieten haben und das aus nur 8 Litern
Gehäusevolumen! Dies ist vor allem dem beeindruckenden
X-Max des AL1 von sechs Millimetern zu verdanken.

Innenansicht
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Front schräg
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Frontansicht
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3.
MMM Subwoofer KICKER S12L7.2 (Eigenentwicklung)
Geschlossener
Doppelschwingspulen-Subwoofer, als Unterstützung für meine Studio-Monitore.
Betrieben wird dieser quadratische 12"-Tieftöner an einer CREST AUDIO FA9o1-Endstufe,
die dafür im Brückenbetrieb arbeitet.
Dieses Gespann ist in
der Lage, eine Tiefbassgewalt zu entwickeln, die zu beschreiben es mir
unmöglich ist und der Gedanke daran es mir eiskalt den Rücken
herunterlaufen lässt. Ich habe sehr großen Respekt vor
diesem "Ding", von dem man glauben könnte, es käme geradewegs
aus der Hölle. Mit 'Richie Hawtin's' diabolischer 'CONCEPT 1' hat
dieser Luftmassenbeweger ein gefundenes Fressen bekommen.

Innenansicht
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Rückseite schräg
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fertig lackiert
(schwarz hochglanz)
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4. PICO-LINO (Bauvorschlag aus HobbyHifi
Ausgabe o4-2oo1)
Ich
hielt nie besonders viel von
Breitbandlautsprechern, da ich einen einzelnen Lautsprecher mit der
Übertragung von Schall im Bereich von 2o Hertz bis 2o.ooo Hertz
für
überfordert hielt. Um meinen Glauben zu untermauern oder auch zu
revidieren, entschloß ich mich, die PICO-LINO nachzubauen.
Ich
konnte es kaum glauben, als ich die winzigen Breitbänder zum
ersten mal in Aktion erleben durfte und wie jeder, der sie sich bei mir
anhöhrte, suchte auch ich vergeblich nach einem irgendwo im Raum
versteckten Subwoofer. Das ganze erledigen die winzigen
VIFA-Breitbänder mit einem lineraren Hub von gerade mal o,5
Millimetern!
Der Aufbau ist auf Grund der vielen Gehrungsschnitte relativ
kompliziert; zweimal habe ich die PICO-LINO gebaut, das muß
reichen.

Innenansicht |

Bild |

Verlauft des TML-Kanals |

Innenansicht
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Frequenzweiche
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Frontansicht
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5. CT 197 (Bauvorschlag aus Klang+Ton
Ausgabe o5-2oo2)
Einen
schlanken, hohen, eleganten Lautsprecher für mein Wohnzimmer zu bauen,
schwebte mir schon lange vor. Außerdem hatte ich immer Angst um
meine PICO-LINO's, wenn meine Frau im Wohnzimmer in einer
Lautsärke Musik hörte, daß ich es im oberen Stockwerk
ohne Probleme hören konnte.
Dieses Mal wurde ich in der Zeitschrift "KLANG+TON" fündig: der CT
197 entsprach ganz genau meinen Vorstellungen: eine Transmissionline
mit symmetrischer Lautsprecheranordnung a la d'Appolito und
Tiefmitteltönern mit Phaseplug und Hochtönern, beide aus
einer Hand, nämlich von MIVOC.
Der Bass ist verblüffend und reicht trotz der beiden 13 cm
Tiefmitteltöner tief hinab, extrem hohen Lautstärken sind sie
aber im Bassbereich nicht gewachsen. Dies tut der Freude jedoch keinen
Abbruch, denn in den wenigsten Fällen werden vom Endanwender solch
hohe Lautstärken gefordert. Wem das noch nicht reicht, der kann
das ganze in Sachen Tiefbass immer noch durch einen den CT 197
vorgeschalteten Hochpassfilter und Subwoofer (z.B. MMM Subwoofer KICKER S12L7.2 oder Zebulon)
auf die Spitze treiben.
Die Frequenzweichenkammer ist komplett mit feinstem Quarzsand
gefüllt, um einen sicheren Stand zu gewährleisten, da der
Schwerpunkt der Lautsprecherbox enorm herabgesetzt wird. Ferner
profitiert der gesamte Klang der Lautsprecher von der dadurch
hinzugewonnenen Masse.

Innenansicht
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Frequenzweiche
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Frontansicht
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6. CC 45 - Mini-Aktiv-Subwoofer (Bauvorschlag aus HobbyHifi
Ausgabe o5-2oo4)
Ein
besonders kleiner Aktiv-Subwoofer ist der Bauvorschlag CC45 aus der
HobbyHifi o5-2oo4. Mit gerade mal 275
mm Kantenlänge ist der CC45 der bisher kleinste Subwoofer in
meiner Sammlung.
Verwendete Komponenten:
1 x MIVOC 8" - Subwoofer XAW 21o HE
1 x MIVOC Aktivmodul AM 8o mit eingebauter stufenlos regelbarer
Frequenzweiche
1 x
INTERTECHNIK Elko rau 56o µF
1 x
INTERTECHNIK Elko glatt 1oo µF
1 x
INTERTECHNIK Folienkondensator MKP 22 µF
Die Bauart ist ein geschlossenes Gehäuse
mit Hochpassfilterung. Die Komponenten von MIVOC machen - trotz des
günstigen Preises - einen durchaus soliden Eindruck. Besonders gut
gefällt beim XAW 21o HE der aus massivem Aluminium gefräste
Ring, welcher die Wabenmembran umgibt. Auch der große
segmentierte Magnet mit mehreren Polkernbohrungen weiß sich mit
seiner verchromten Oberfläche in Szene zu setzen.
Getestet habe ich den Subwoofer bisher in Kombination mit den CT197
(Einstellung am Aktivmodul MIVOC AM 8o: Fasenschalter auf 18o°,
Trennfrequenz ca. 5o Hertz):
die ohnehin schon bassstarken Säulenlautsprecher gewinnen durch
den CC45 vor allem am Tiefsttonfundament. Der CC45 ist sicherlich nicht
der ideale Tieftonpartner für die CT197, denen würde ein
ausgewachsener 12"-Treiber schon besser zur Seite stehen. Aber das
muß der kleine CC45 auch gar nicht sein! Vielmehr findet er in
Lautsprechern der Dimension eines VIFA 1o BGS 119 (PICO-LINO) seine
idealen Begleiter. Ein Test mit den PICO-LINO's wird folgen.

Aufbau
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Fertig lasiert
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MIVOC XAW 21o HE
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Hochpasskondensatoren
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Fertig
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7. Zebulon - Aktiv-Subwoofer (Bauvorschlag
aus HobbyHifi Ausgabe o6-2oo1)
Vor
allem die Tatsache, daß es sich hierbei um einen aktiven
Subwoofer mit äußerst preiswerten Komponenten handelt,
verleiteten mich zum Bau dieses Subwoofers. Er wird - mit
durchschlagendem Erfolg - im Schlafzimmer als Bassunterstützung
für die Fernsehlautsprecher eingesetzt. Ich habe den ZEBULON
insgesamt dreimal gebaut, zweimal mit naturbelassenem MDF und einmal in
komplett schwarz durchgefärbten MDF. Die Gehäuse habe ich
jeweils mit Wachs eingestrichen, was das Holz nachdunkelt und die Poren
an den Schnittkanten verschließt und so vor Schmutz und Staub
schützt. Alternativ kann man dem naturbelassenen MDF auch mit ganz
normalen Holzlasuren, wie es sie in Baumärkten in vielen
verschiedenen Farbtönen (z.B. 'nußbaum', 'ebenholz',
'maulbeerblatt', ...) gibt, eine gefälligeren Farbton verleihen.
Dies hat den Vorteil, daß es wesentlich einfacher zu verarbeiten
ist, als die Box zu lackieren; die Lasur wird einfach mit einem weichen
Pinsel aufgetragen.

MDF seidenmatt
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MDF schwarz
Front
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Aktivmodul
MIVOC AM12o
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8. MMM Endstufe (Eigenentwicklung:
Elektronik Josef M., Gehäuse & Design Makus M.)
Die
Endstufe wurde von mir früher als Antrieb für meine
Studiomonitore verwendet (damals noch im alten Holzgehäuse), jetzt
versorgt Sie meine PICO-LINO, die ich als PC-Monitore verwende, mit
Strom.
Ziel war es, dem Innenleben in einem normgerechten 19"-Gehäuse mit
maximal zwei Höheneinheiten ein neues zu Hause zu geben.
Bei der Anordnung der Bedienelemente auf der Frontplatte legte ich
allergrößten Wert auf eine optimale Ergonomie und
Bedinebarkeit. So rückten die beiden Ein-/Ausschalter in der Mitte
direkt nebeneinander, um sie mit einem Finger gleichzeitig
betätigen zu können. Alle Sicherungen fanden ebenfalls auf
der Frontplatte einen neuen Platz, was das Auswechseln einer defekten
Sicherung wesentlich erleichtert, besonders, wenn die Endstufe zusammen
mit anderen 19"-Geräten in einem fest montierten Studio-Rack
eingebaut ist.
Die Endstufe leistet 55 Watt an 8 OHM und 75 Watt an 4 OHM. Die beiden
Kanäle sind vollkommen unabhängig voneinander aufgebaut,
jedes Netzteil verfügt über einen üppig dimensionierten
Ringkerntrafo und insgesamt 22.ooo µF Siebkapazität. Die
Verstärkerplatine ist ein Bausatz aus dem CONRAD-Katalog.

Rückseite
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Vorderseite
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Draufsicht
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9. MMM Lautsprechersockel für PICO-LINO
(Eigenentwicklung)
Das
Innere der Sockel ist in zwei Kammern unterteilt, wobei das untere
Drittel mit Quarzsand gefüllt ist, um einen
'Stehaufmännchen-Effekt' zu erreichen, was ein Umfallen fast
unmöglich macht. Ferner kommt die Masse der klanglichen
Qualität der Lautsprecher zu Gute. Der Fuß ist breiter, was
den Effekt noch verstärkt. Die PICO-LINO's werden mittels
Holzdübeln auf den Sockeln fixiert.
Die Holzschutz-Lasur ist von 'XYLADECOR', Farbton 'Ebenholz' und o,75
Liter kosten 14,48 ¤. Bei Bedarf kann der Anstrich mehrmals erfolgen,
bis die gewünschte Farbtiefe erreicht ist. In meinem Fall war dies
nach zweimaligem Auftragen der Lasur erreicht.
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1o. Zebulon
CC35 Satellit, Ausführung 2-Wege (Bauvorschlag aus HobbyHifi Ausgabe o5-2oo3)
Ein
kleiner universell einsetzbarer Satellitenlautsprecher mit
eingebetteter 12 dB Hochpassweiche, bestückt mit bewährten
MIVOC-Lautsprecherchassis. Ich habe den Bauplan leicht verändert,
indem ich die 12 mm MDF-Platten durch solche mit 16 mm ersetzte.
Außerdem modifizierte ich bei dieser Gelegenheit die Anordnung
der Schnittkanten im Frontbereich, so daß sich insgesamt ein
harmonischeres Bild bei einer Betrachtung von vorne ergibt.
Für einen sauberen Aufbau der Frequenzweichen habe ich Leiterplatten
(1o cm x 16 cm) bei der Firma 'Jodlbauer'
in Regensburg gekauft.
Die Lautsprecher sind dank des 12 dB Hochpassfilters sehr
pegelfest, haben jedoch einen im Vergleich zu den PICO-LINO etwas
geringeren Wirkungsgrad. Ohne Subwoofer ist der CC35 Satellit nicht zu
empfehlen. Der CC45 erscheint als idealer Partner für ein kleines
Lautsprechersystem, das dann schrittweise zu einem 5.1-System erweitert
werden kann. Hierfür fehlen noch drei weitere Satelliten, die, um
weiter Kosten zu reduzieren, als die Breitbandversion gebaut werden
können.
Fazit: ein kleiner, aber feiner Lautsprecher mit universellen
Einsatzmöglichkeiten und idealen Möglichkeiten zur
schrittweisen Erweiterung zu einem 5.1-System.

Zusammenbau
der Gehäuse
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Ausfräsen für die
Anschlußterminals
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Kanten
gerundet
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Frequenzweiche
mit 12 dB Hochpass
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Innenaufbau
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Fertig
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11. CC52
TML W3 Alu, Transmissionline Breitbandlautsprecher (Bauvorschlag aus HobbyHifi Ausgabe o2-2oo5)
Das
Gehäuse ist relativ einfach zu bauen, weil die Transmissionline
über den gesamten Weg des Schalls hinweg den gleichen Querschnitt
beibehält, woraus folgt, dass keinerlei Gehrungsschnitte
erforderlich sind. Einzig allein die Tatsache, dass zum Bau MDF-Platten
mit nur 1o mm Stärke zum Einsatz kommen, trügt das Gesamtbild
ein wenig. Wenigstens die wichtige Frontplatte habe ich mit schwarz
durchgefärbten MDF in 19 mm Stärke gebaut. Dass man das
schwarz durchgefärbte MDF nach der Lackierung nicht mehr
wahrnehmen kann, leuchtet auch einem Idioten ein, weswegen ich es hier
extra erwähne (aussen hui, innen hui, siehe Fotos).
Auch der Sperrkreis ist einfach ausgefallen, er besteht nur aus
einem Widerstand, einem Kondensator und einer Spule, die
zusammengeschaltet in Reihe in die Plus-Leitung des Chassis geschliffen
werden. Die Bauteile sind so klein, dass sie durch Heisskleber
zusammengehalten auf das Lautsprecheranschlussterminal passen.
Der Klang der Lautsprecher ist im Hochtonbereich sehr brilliant und im
Mitteltonbereich wunderbar plastisch, im
Tieftonbereich logischerweise nicht so berauschend, aber das müssen
diese Boxen auch nicht können und wem es zu wenig ist, der kann
natürlich jederzeit einen Subwoofer als Grundtonunterstützung
hinzufügen.
Bei diesen Boxen habe ich mich für eine besondere
Oberflächenbehandlung entschieden: es handelt sich hierbei um
einen speziellen Hochglanzeffektlack (weissmetallic):

Sperrkreis auf
LSA-Terminal
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Transmission-
linekanal
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Zusammenleimen
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Ausfräsung der
Frontplatte
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Frontansicht, fertig
geschliffen und gefräst
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Rückansicht, fertig
geschliffen und gefräst
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Frontansicht,
fertig lackiert
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Rückansicht,
fertig lackiert
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Ansichtssache,
fertig lackiert
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12. Zebulon
CC35 Satellit, Ausführung Fullrange (Bauvorschlag aus HobbyHifi Ausgabe o5-2oo3)
Ich
habe drei Stück Fullrange-Lautsprecher passend zu den
Zebulon-2-Wege-Satelliten gebaut. Abweichend vom Bauplan habe ich 16 mm
MDF anstatt nur 1o mm MDF verwendet. Ausserdem habe ich die Anordnung
der Schnittkanten hinsichtlich einer gefälligeren Optik von vorne
gesehen abgeändert.
Diese Lautprecher sind gedacht als Center- & Rearspeaker. Sie haben
eine integrierte 6 dB Hochpassweiche und einen Revisionsschacht auf der
Bodenseite, auf welchem die Frequenzweiche fliegend aufgebaut ist. Dies
hat den Vorteil, dass im Falle einer kalten Lötstelle oder eines
Bauteildefekts der Schaden schnell, einfach und problemlos durch
lösen der sechs Torx (TX2o) Schrauben, mittels derer der Boden
befestigt wird, behoben werden kann.
Der Breitbandlautsprecher (MIVOC WPN 8o) ist bewusst mittig angebracht,
so dass jede der Boxen alle Funktionen übernehmen kann: man kann sie
liegend oder stehend aufstellen bzw. -hängen.
Ausserdem verfügen diese Boxen über Polklemmen
(natürlich 24 Karat hartvergoldet) anstatt von
Lautsprecheranschlussterminals, was der Freude aber keinen Abbruch tut,
weil sie rückseitig montiert und somit ausserhalb vom Sichtfeld
des gemeinen Höhres liegen.
Als Schrauben für die Befestigung der Lautsprecher kommen
Edelstahlschrauben (Antrieb = PH2) zum Einsatz.
Diese drei Fullranger sind die perfekte Ergänzung zu den ZEBULON
2-Wege-Speakern incl. Subwooferunterstützung. Was dabei heraus
kommt ist ein vollwertiges und feines Dolby-Surround-System!
Als Oberflächenfinish kommt Firnis (Arbeitsplattenöl /
Möbelöl, Hersteller 'PNZ') zum Einsatz, welches sehr schnell
einzieht, trocknet und einen seidenmatten Glanz auf den mit
Schleifpapier der Körnung 18o geschliffenen MDF-Platten
hinterlässt.
Der Klang der Breitbänder ist überraschend brilliant und das
obwohl der Hochtöner fehlt.

Frequenzweiche
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Polklemmen
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Center- & Rearspeaker
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13. Passiv-Subwoofer TwinBase 3ooo
(Bauvorschlag aus HobbyHifi Ausgabe o2-2oo6)
Hierbei handelt es sich um einen
passiven geschlossener Subwoofer mit Hochpasskondensatortechnologie.
Das besondere an diesem Modell ist, dass hier zwei 12 Zoll Basschassis
in Impulskompensationsbauweise zum Einsatz kommen.
Dies ist mit den
Massen 75o mm x 375 mm x 381 mm der bisher grösste Subwoofer, den
ich gebaut habe.
Abwandlungen
vom Bauvorschlag:
- Seitenwände und Deckel sind aus 19 mm schwarz
durchgefärbtem MDF, wodurch sich eine aufwändige
Zweifarblackierung der Box erübrigt
- Front- & Rückwand sind aus 22 mm starkem MDF (anstatt 19 mm
MDF), da bei einer Einfrästiefe der Basschassis von 1o mm sonst
nur noch 9 mm zum Befestigen übrig bliebe (so verbleiben immerhin
12 mm)
- Boden und Innenverstrebungen sind aus 19 mm Spanplatte anstatt aus MDF
- Die Anschlussterminals sind auf der Bodenplatte untergebracht
(für jede Tieftonkammer separat ein Terminal), dadurch kann der
Subwoofer in jeder Richtung aufgestellt werden, ohne dass die
Anschlussterminals das Gesamtbild des Betrachters trüben; die
Kabel haben noch genug Luft, da durch die Gummifüsse ca. 15 mm
Abstand von der Box zum Boden vorhanden sind
Finish:
Die gesamte Box wird mit Firnis (Arbeitsplattenöl /
Möbelöl, Hersteller 'PNZ') oberflächenbehandelt, wodurch
das beige MDF im Farbton etwas dunkler und das schwarze MDF einen
richtig satten tiefschwarzen Ton erhält.
Hinweis
zum Oberflächenfinish bei lasierten Gehäusen:
Im Laufe der Zeit wird das Gehäuse durch äussere
Einflüsse wie z.B. Sonneneinstrahlung heller; deshalb ist es
empfehlenswert, das gesamte Gehäuse einmal Jährlich mit
Schleifpapier der Körnung 2oo leicht anzuschleifen und erneut zu
lasieren.
Im ersten Jahr übernimmt MMM Productions diese Prozedur bei
Anlieferung sowie Abholung der Lautsprecherboxen kostenlos. Nutzen Sie
in Ihrem eigenen Interesse diesen Service!

Innenleben
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Ausfräsung Frontplatte
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Anpassen
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Verleimen
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Anpassen
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Verleimen
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Bündigfräsen
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Kanten abrunden
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Lasieren
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Endmontage |

Anschlußterminals |

Fertig |
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14. Fräszirkel (Eigenentwicklung)
Ich habe mir einen simplen Fräszirkel für meine
Oberfräse (BOSCH POF 13oo ACE) gebaut. Angeregt wurde ich durch
den Eigenbaufräszirkel von sakly1980@gmx.de,
Homepage.
Mit diesem Fräszirkel lassen sich problemlos Kreis von ca. 2o mm
bis 3oo mm Ausfräsen.
An Material benötigt man nicht viel:
1 x 1o mm MDF Platte, Masse 2oo mm x 4oo mm
1 x Aluminium Vierkantprofil, Masse 25 mm x 25 mm x 1oo mm
2 x Inbusschrauben M6 x 6o mm
2 x Sprengringe M6
2 x Muttern M6
1 x Nagel 4o mm x 2 mm
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15. D'Appolito Transmissionline CT223
(Bauvorschlag aus Klang+Ton Ausgabe o2-2oo6)
Beschreibung folgt, aber ein paar Bilder gibt's schon mal vorab:

TML-Kanal
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Fertig geschliffen
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Frequenzweiche
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Rückansicht
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Vorder- & Rückansicht
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Vorderansicht
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Fertig mit Sockel
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Fertig mit Sockel
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Fertig mit Sockel
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RAM DISK

Workbench 1.3D |
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